Zur Geschichte
Im Jahr 1971 plante der Kanton in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Egg eine Umfahrungsstrasse, die neue Meilenerstrasse. Diese sollte das Dorfzentrum umfahren und vor dem „Hof“ wieder mit der Meilenerstrasse zusammengeführt werden. Heisse Diskussionen folgten und schliesslich rutschte dieses Projekt auf der Prioritätenliste des Kantons weit nach hinten, insbesondere weil das Dorf all die Jahre mit dem Durchgangsverkehr hat leben können und sich nie eine andere Lösung wirklich aufgedrängt hat. So glaubte niemand mehr ernsthaft daran, dass die Strasse je realisiert würde.
Die Ausstellung der „Ortsentwicklung Egg" im September 2008 machte aber deutlich, dass der Gemeinderat Egg dies nicht so sieht. "Kreative Köpfe" reanimierten die verstaubten und antiquierten Pläne. Eine leicht modifizierte und verkürzte Variante der neuen Meilenerstrasse wurde dort präsentiert, die sogenannte Spange.
In der Zwischenzeit hat sich allgemein in der Verkehrspolitik der Grundsatz durchgesetzt, den Durchgangsverkehr nicht mehr durch Dörfer zu führen. Der Zürcher Regierungsrat hat vor 2 Jahren beschlossen: „In Zentrumsbereichen (Quartier- und Kernzonen) wird auf die Festsetzung von Baulinien verzichtet, da die verkehrlichen Interessen dort hinter die orts- und städtebaulichen Interessen zurücktreten“ (Beschluss RR, Medienmitteilung 20.1.2010).
In Egg aber setzt sich der Gemeinderat mit Nachdruck weiterhin dafür ein, den Durchgangsverkehr von der bestehenden Forchstrasse in der Zentrumszone neu durch das Wohnquartier in der Kernzone zu leiten, mit immer wechselnder Argumentation. Einmal ist es, weil Bauherren auf dem Bauland im Oberdorf bauen wollen, einmal ist es eine Übergangslösung bis zur Realisierung einer grossräumigen Umfahrung, einmal ist es ein Sachzwang, weil die Forchbahn ihre Bahnübergänge sichern muss und kein Platz mehr für die Strasse zur Verfügung steht.
Eine Studie des Kantons zeigt aber, dass es sehr gut möglich ist, auch mit der bestehenden Verkehrsführung durch die Forchstrasse eine nutzungsorientierte Lösung zu finden, die den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Sicherheit, Attraktivität der Ladengeschäfte und Verkehrsfluss gerecht wird.
Die IGODEgg setzt sich zusammen mit 810 Unterzeichnenden einer Petition dafür ein, dass der Durchgangsverkehr auch in Zukunft entlang der Forchbahn geführt wird und die notwendigen Anpassungen möglichst rasch realisiert werden (sogenannte Variante NullPLUS).
Aktivitäten seit 2008
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28.09.2014 – Mitgliederinformation
Die Egger Stimmbevölkerung sagt 2x nein! Die Verkehrsführung soll so bleiben wie sie heute ist. Das worst case des Gemeinderates ist für die Stimmenden das best case und dies bei einer Stimmbeteiligung von 66.7%! Bei der Stichfrage wurde deshalb häufig leer eingelegt.
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24.02.2014 – Mitgliederinformation
Ab 10. März 2014 verhandelt der Kantonsrat in einer Sondersession die Revision des Richtplans des Kantons Zürich.
Die IGODEgg wird vor Ort auf Ihre Anliegen aufmerksam machen.
Wir treffen uns am Montag, 10. März um 6:45 bei der Forchbahnstation Egg und fahren gemeinsam um 6:51 mit der Forchbahn nach Zürich.
Ab ca. 7:30 werden wir uns dann vor dem Rathaus Zürich aufstellen und die Flyer verteilen. Die Aktion dauert bis ca. 8:30. Weitere Infos...
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31.10.2012 - Unterschriftensammelaktion Unterdorf
"für ein attraktives Zentrum"
Die IG ODEgg äussert Besorgnis über die Art & Weise der Unterschriftensammlung im Unterdorf und bittet um Richtigstellung des Gemeinderates.
Leider haben wir bis heute keine Reaktion erhalten.
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10.03.2012 - IG ODEgg in der Begleitgruppe Ortsentwicklung Egg
Heute hat die Begleitgruppe Ortsentwicklung Egg ihr Arbeit aufgenommern. Die Vertreter der IG Odegg haben sich bereits sehr stark engagiert.
Ernesto Kobelt wurde in den Ausschuss der Begleitgruppe Ortsentwicklung Egg gewählt.
Über die Tätigkeit der Begleitgruppe Ortsentwicklung Egg informieren wir laufend auf unserer Seite "Begleitgruppe".
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29.10.2011 - IG ODEgg am Egger Herbstmarkt
Die aufliegende Petition ist auf grosses Echo gestossen. Beinahe 300 Personen haben die Petition bis jetzt unterzeichnet.
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21.05.2011 - Brief an den Gemeindepräsidenten
Antwort auf die Pressemitteilung vom 19. April 2011 betreffend Stellungnahme zum Richtplan.
Anfragen § 51 an der Gemeindeversammlung (GeVe)
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03.12.2012 - Antwort an der GeVe vom 03.12.2012
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15.11.2012 - Anfrage auf die GeVe vom 03.12.2012
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06.06.2011 - Protokollauszug GeVe vom 06.06.2011
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27.05.2011 - Antwort an der GeVe vom 06.06.2011
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18.05.2011 - Anfrage auf die GeVe vom 06.06.2011
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04.12.2009 - Antwort an der GeVe vom 07.12.2009
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17.11.2009 - Anfrage auf die GeVe vom 07.12.2009
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27.03.2009 - Antwort an der GeVe vom 30.03.2009
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12.03.2009 - Anfrage auf die GeVe vom 30.03.2009
Kontakt Gemeinderat Egg (GMR)
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23.04.2012 - Antwort GMR: Anfrage ODEgg Richtplan
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12.04.2012 - Brief ODEgg an den GMR: Anfrage Richtplan
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07.10.2011 - Brief "Einsichtnahme"
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11.03.2011 - Bittschrift an den GMR - als Poster anzeigen
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28.01.2008 - Antwort GMR auf die Besprechung vom 01.12.2008
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01.12.2008 - Protokoll Besprechung mit den Gemeinderäten
Kontakt kant. Amt für Verkehr (AfV) / Regierungsrat
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23.10.2013 - Antwort Regierungsrat auf Anfrage S. Ziegler
Regierungsrat antwortet auf die Anfrage von Sabine Ziegler: Mehr Klarheit im Entscheidungsfindungsprozess „Ortskernumfahrung Egg“. Verkehrstechnisch braucht es die Umfahrungstrasse nicht, die Gemeinde finanziert die Projektierung und den Bau der „Tunnelvariante“ vollumfänglich selber. Echte Alternative oder vorgegaukelte Utopie?
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25.08.2011 - Brief IG ODEgg an das AfV
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11.05.2010 - Antwort AfV auf die Bittschrift von Ende März 2010
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18.11.2009 - Antwort auf den Brief von Iris Wehrle Jan
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14.05.2009 - Brief Iris Wehrle Jan an das AfV